Informationen zur Motivationsförderung


D.R. Spitzer entwickelte den Supermotivationsansatz des Lernens, in dem er folgende Annahme trifft: „Alles kann hoch motivierend sein, wenn es innerhalb eines motivierenden Kontexts abläuft.“ Wird also eine Tätigkeit als nicht motivierend erlebt, so muss man seiner Aussage nach nur etwas Motivierendes hinzufügen, um die ursprüngliche Tätigkeit als motivierend zu erleben.

Die in der interaktiven Online-Lernumgebung DinO-Learning vorhandenen Motivationskomponenten werden anhand des von D.R. Spitzer entwickelten Supermotivationsansatzes des Lernens beschrieben.
  • Aktion: In der interaktiven Online-Lernumgebung DinO-Learning werden entdeckende und erforschende Aufgaben gestellt, wodurch die Lernenden aktiv und eigenständig am Lernprozess beteiligt sind.
  • Spaß: Die Nutzung von Computern und Internet gehört für die meisten Grundschülerinnen und Grundschüler schon zur Selbstverständlichkeit und stellt somit eine vertraute Lernumgebung dar, die, verbunden mit den entdeckenden und erforschenden Aufgaben in der Lernumgebung, gerade für diese Altersgruppe einen besonders hohen Spaßfaktor bietet.
  • Abwechslung: Durch Lesen, Internetrecherchen, Forschungsberichte schreiben, Steckbriefe erstellen, Zeichnen, Backen und Basteln und durch das Präsentieren der Ergebnisse im Wiki-Saurus, haben die Schülerinnen und Schüler eine gute Auswahl an abwechslungsreichen Aktivitäten.
  • Soziale Interaktion: Die Arbeit an den Aufgabenstellungen erfolgt in Gruppenarbeit, wobei die Schülerinnen und Schüler fortlaufend durch die Lehrenden als sogenannte wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begleitend unterstützt werden.
  • Fehlertoleranz, Erfolgsmessung und Rückmeldung: Die SchülerInnen erhalten im gesamten Arbeitsprozess permanentes, unmittelbares und vor allem auch individuelles Feedback und Verbesserungsvorschläge durch die Lehrenden.
  • Herausforderung: Es werden Aufgabenstellungen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad angeboten. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten Forschungsberichte (Aufgabenblätter), führen Internet-Recherchen durch, gestalten Steckbriefe und präsentieren Ihre Ergebnisse im Wiki-Saurus und werden somit immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt.
  • Anerkennung: Der Lernfortschritt wird durch die Mitschülerinnen und Mitschüler und auch durch die Lehrenden anerkannt. Mit Abschluss der Lerneinheit erhalten die Schülerinnen und Schüler eine Ur(zeit)kunde und reflektieren in einem abschließenden Kreisgespräch zusammen mit den Lehrenden, dass sie lernen, was sie lernen und wie sie lernen.